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The BossHoss are back in Town - Ganz normale Cowboys im Live Guide Interview


am 09.November im Hofer Rockwerk

The BossHoss are back in Town

Ganz normale Cowboys im Live Guide Interview


Am 9. November ist es endlich wieder soweit: The BossHoss rocken das Hofer Rockwerk. Live Guide sprach vorab mit dem Drumer der Band, Frank Doe.



LG: Hallo Frank, auf euerer neuen Scheibe sind ja überwiegend eigene Songs am Start. Wie kam es dazu den Schwerpunkt zu verschieben?

Frank: Na das ist eigentlich von Anfang an schon Thema gewesen bei uns. Am Anfang hatte ja von uns keiner damit gerechnet, dass wir überhaupt mal einen Plattenvertrag bekommen. Aber vom ersten Moment an wo es dann professioneller wurde und ein Deal im Raum stand, haben wir gesagt, wir wollen eigene Sachen mit aufs Album nehmen. Damit hat man auch längerfristig eine Chance zu bestehen. Es war ja auch unser Ziel, nicht eine Platte rausbringen und dann weg vom Fenster, sondern etwas Größeres draus zu machen. Am Anfang die Coversachen als Sprungbrett anzusehen, aber auch schon beim ersten Album ein paar eigene Sachen draufzupacken. Bei der zweiten Platte haben wir den Anteil dann erhöht und haben gemerkt, dass die eigenen Sachen super gut angenommen werden Dazu machen wir auch ständig Votings auf unserer Webseite und unter den ersten Titeln werden immer unsere eigenen Sachen gewählt. Deshalb sind wir beim dritten Album einfach noch einen Schritt weiter gegangen, haben den Anteil eigener Songs erweitert und änderten den Stil, ein bisschen rockiger und veränderten uns so einfach noch ein bisschen. Die Coversachen werden immer irgendwie dabei bleiben, aber unser Schwerpunkt liegt jetzt auf den eigenen Nummern. Wir hoffen wir mal, dass es dann auch funktioniert.

LG: Und wird dies auch euer zukünftiger Weg sein?

Frank: Also wie gesagt, wir werden jetzt nie Coversachen weg lassen, wir finde das ja auch geil und witzig. Und ist ja auch geil, wenn live die Leute eine Nummer halt einfach kennen, um auch gerade neue Leute zu erreichen. Also in Deutschland kennen uns dann doch schon ein paar Leute, aber wenn man gerade im Ausland oder anders wo spielt, kommen die Coversachen schon gut an. Aber wir wollen halt nicht so als Coverband assoziiert werden. Wir sind keine Coverband, das waren wir am Anfang sicherlich mal zu einem größeren Anteil. Aber wir merken halt auch, dass wir zum Beispiel in Österreich und in der Schweiz ganz anders wahr genommen werden, da werden wir gar nicht so auf die Covergeschichte angesprochen. Sie haben uns auch später kennen gelernt, wo sich das Verhältnis zwischen Cover- und eigenen Sachen schon verschoben hatte. 

LG: Die Coverversionen haben euch ja am Anfang bekannt gemacht, habt ihr keine Bedenken, dass sich mancher Fan abwenden könnte?

Frank: Na da ist schon immer so ein Restrisko dabei. Gerade unser neues Album hat sich ja auch vom ganzen Sound verändert, ist auch eine andere Instrumentierung, z.B. ist auch mal eine Orgel mit drin oder wir hatten sonst ja immer einen Kontrabass, jetzt spielen wir auch einige Stücke mit E-Bas. Also wir sind schon sehr gespannt, wie das neue Album jetzt angenommen wird. Auf unserer Internetseite bekommen wir ein gutes Feedback, aber das sind ja auch größtenteils unsere Fans. Und da sind wir auch schon gespannt, ob wir neue Leute dazu gewinnen können. Ob wir Fans verlieren werden, keine Ahnung.


LG: Stallion Battalion ist jetzt eine Woche auf dem Markt. Wie läuft der Verkauf gibt es schon Zahlen?

Frank: Verkaufszahl direkt nicht, aber es gibt ja die Charts und da kommt dann das erste Ergebnis am kommenden Montag. Außerdem gibt es ja jeden Tag die Trends und da waren wir am ersten Tag auf Platz 7, vor uns waren nur internationale Künstler, also keine deutschen, was wir super finden. Einen Tag drauf waren wir auf Platz 6. Da kann man sich jetzt nicht viel drauf einbilden, aber das ist dann schon mal eine Richtung. Also wenn es dann plus minus vier Plätze wird, sind wir schon mal happy. Es wird wohl im Zehnerbereich sein und schon mal keine zwanzig, das ist dann schon mal super.

LG: Ihr wart ja schon unter anderem in England und Kanada auf Tour, gibt es hier Unterschiede zu den deutschen Konzerten?

Frank: In Kanada witziger weise nicht, da geht es genau so ab. Ich denke, weil wir da einfachen eine Exotenbonus haben. Den haben wir in Deutschland eh, da wir Country machen, was ja in Deutschland schon exotisch ist oder es ist zu mindest nicht mainstream-mäßig. In Kanada ist das genau umgekehrt, da ist Country ein ganz normaler Bestandteil des alltäglichen Lebens (lacht). Aber dass das eine deutsche Band macht, dass ist irgendwie das Besondere. In den Anrainerstaaten wie Dänemark, Holland und Schweiz und so haben wir auch ein gutes Feedback.


LG: Wenn man euren Tourplan anschaut, dann dürfte das Hofer Rockwerk wohl der kleinste Veranstaltungsort sein. Uns freut es natürlich, aber wie kam es dazu bzw. welche Erinnerungen habt ihr an den Gig vor einem Jahr?

Frank: Geil, also das ist super angekommen. Wir waren auch ganz Happy, dass Leute aus Leipzig und Dresden zu unserem Konzert nach Hof gekommen sind. Also das Warum kann ich dir jetzt gar nicht beantworten, damit haben wir nicht soviel zu tun, das macht dann eher unsere Booking Agentur. Vielleicht hat auch Hof keine größere Veranstaltungshalle, ich weis es einfach nicht. Das ist eh ein Business für sich, wir kommen ja aus der Ecke Hannover und da war es zum Beispiel so, dass es dort sehr spät gezündet hat. Ich hab da immer alles versucht, dass wir mal in einer ordentlichen Location spielen, mittlerweile tun wir das auch. Aber das hat Ewigkeiten gedauert und da hab ich gemerkt, dass das ein Business für sich ist, damit will ich nichts zu tun haben. Und wenn du in einer Stadt keinen Veranstalter hast, der das Risiko mitträgt, dann hast du halt einfach verloren. Und auch wenn jetzt Hof im Vergleich die wenigsten Zuschauer hat, dann ist das egal. Ich erinnere mich noch gut an das hat letztes Jahr, richtig gut gerockt bei euch.


LG: Eure Musik klingt nach Party, Sex and Drugs and Rock´n´Roll. Wie ist euer Tourleben so, oder ist alles nur Klischee?

Frank: Na ja wir spielen ja mit Klischees (lacht).

LG: Oder besser was machen Cowboys außerhalb der Bühne?

Frank: Schlafen (lacht). Also der größte Teil der Band schläft tatsächlich bis um 16.00 Uhr. Ja und auf Tour da hängt man den ganzen Tag meistens ab, wartet drauf das was passiert. Isst relativ früh, so um 18 Uhr, gegen 21 Uhr ist dann meistens die Show. Wir sind halt ganz normale Cowboys (lacht).


LG: Eine Leserfrage, bzw eine Frage vieler weiblicher Leser. Wie schaffen es Männer in Feinripp-Unterhemden einfach so sexy zu wirken?


Frank: Na ja also am Feinripp-Unterhemd allein liegt das nicht (lacht). Also wenn wir das wüssten, bzw. wenn mehr darüber wissen würde um so weniger würde es wirken, denk ich mal. Also ich könnte mir vorstellen, dass die eigene Ironie mit dabei ist, das mögen ja Frauen. Frauen wollen ja immer irgendwie zum Lachen gebracht werden. Und wenn wir auf der Bühne Spaß haben, dann muss man da einfach mitgehen, sich des Lebens erfreuen. Dann gibt es da glaube ich noch einen zweiten Faktor: wir geben auf der Bühne einfach alles, der Schweiß, die Aktion und dann auch noch sieben Männer auf der Bühne. Dass das Ganz recht nett anzuschauen ist, kann ich mir vorstellen. Ich hab es ja leider noch nicht aus der Perspektive gesehen.

LG: Unsere letzte Frage die wir jedem Musiker stellen: Was ist für dich das beste Album überhaupt.

Frank: So Generell? Eh. Spontan würde ich mal sagen David Bowie, Hunky Dory.

LG: Danke für das Interview und grüß mir die Jungs. Hof freut sich schon auf eine fette Party mit euch!

Frank: Bis dann. Ciao.

 

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